Geschichte des Holzrückerbetriebes Lorenz Jouck

Einige Worte über die Geschichte unseres Familiennamens

Unsere Vorfahren waren ukrainische Kosaken, die gegen die Türken und Tartaren in der Südukraine kämpften, die zum polnisch-litauischen Reich während des 15. bis 17. Jdh. gehörten.

Zu Beginn des 17. Jdh. brachte einer dieser Kosaken nach einem nächtlichen Angriff ein griechiches(oder türkisches) Mädchen mit. Diese schwarzhaarige Schönheit wurde seine Frau.

Weil alle ihre Kinder schwarze Haare hatten, wurden sie von den Leuten "schwarz wie Wanzen" bezeichnet. Wanze bedeutet Zhuk (Jouck) in der ukrainischen Sprache. So erhielt unsere Familie ihren Namen.

Geschichte

Wir sind ein Familienunternehmen in der 4. Generation:

  • Urgrossvater Ferdinand Jouck begann im Alter von 14 Jahren mit der Waldarbeit im Jahr 1887. Er rückte Holz mit Pferden als Nebenerwerb zur Landwirtschaft.
  • Sein Sohn Bernard fing 1915 ebenfalls im Alter von 14 Jahren mit der Waldarbeit an. Er erweiterte diese Tätigkeit durch den Holztransport. Später kamen seine Brüder hinzu und sie hatten bis zu 10 Pferden, was zur damaligen Zeit eher selten war.


    Ferdinand Jouck (Foto vom 1. Weltkrieg) und sein Sohn Bernard Jouck


    1949 fing Vater Karl Jouck auch im Alter von 14 Jahren mit der Waldarbeit an. 

  • Er konzentrierte sich nur noch auf Rückearbeit mit den Pferden. Mehr als 20 Jahre später modernisierte er seinen Betrieb:


    Karl und Lorenz mit ihrem ersten Skidder

  • 1971 kaufte er den ersten Skidder Timberjack 225. Dies war die 2. Maschine, die in den Ostkantonen Holz rückte. Die erste Maschine lief in Emmels bei Otto Lehnen
  • 1977 begann  Lorenz Jouck  im Alter von 15 Jahren als Gehilfe die Ausbildung als Holzrücker bei seinem Vater.
  • 1982 machte er sich selbständig und kaufte seinen ersten Skidder Timberjack 225. Von nun an arbeiteten die beiden zusammen, Pferde kamen immer weniger zum Einsatz.





  • 1984 kam der erste große Windfall und überall wurden Maschinen eingesetzt. Ein neuer Skidder Timberjack 230 mit Seilwinde und Funk wurde gekauft.



  • 1988 Ankauf eines Timberjacks 240 mit Zange und ein LKW Mercedes 1935.


    Das war unser Fuhrpark 1988
  • 1990 Gründung der JOUCK AG mit Übernahme der Firma Karl Jouck.
    Die neue Firma bestand aus:

    • 4 Arbeistpferden
    • 1 Holder
    • 2 Skidders
    • 3 LKWs


Unsere Arbeitspferde


Unser Holder leistete für damalige Verhältnisse sehr gute Arbeit


Damals war die Arbeit mit dem Skidder noch sehr mühevoll


Hier der Mercedes 1927

Am Anfang waren wir der Vater, mein Bruder, ein Mitarbeiter und ich, Lorenz Jouck

1990 wurde ein neuer LKW, Volvo F12 mir Zweiacheranhänger gekauft


1993 Umbau des Timberjack 225 auf Schmalspur mit Zange


1996 Ankauf LKW Mercedes für den Transport von 3 Pferden und einer Maschine


1997 Ankauf MTB Track 900, die dann umgebaut wurde
1998 Ankauf Timerjack 240




Es wurde aber immer noch mit Pferden gearbeitet

Bis 2001 rückten wir Langholz, dann haben wir aus wirtschaftlichen Gründen die Skidders verkauft und haben den ersten Rückerzug erworben, es war ein Norecar 490. Dieser wurde schon nach 6 Monaten verkauft um ihn durch einen leistungsstärkeren zu ersetzen. (Logoset 504 F)


Norecar 490




Logset 504 F

  • 2004 wurde der Logset verkauft und der erste neue Rückerzug wurde erworben. Es war ein Timberjack 810D


2007 kauften wir einen gebrauchten Timberjack 810C hinzu, dieser wurde 2008 durch den HSM 208F ersetzt.

2004 Ankauf eines neuen Timberjack. 810 D mit Tieflader VOLVO F12

2008 Ankauf eines HSM 208 9 Tonnen mit Energiekopf

  • Außerdem kauften wir einen Skidder 548G zum Rücken von schwerem Stammholz hinzu

  • Die 5. Generation unter Samuel Jouck steht bereit in einigen Jahren das Unternehmen weiterzuführen

Lorenz mit seinen Söhnen

2011: wir sind sehr gut ausgerüstet um Energieholz zum Hächsler zu bringen

Ganze Flächen werden durch JOUCK S.A. geräumt. Im Vordergrund sieht man das Rücken von Langholz mit den Skidder JD 548G und im Hintergrund, komplett versteckt durch die vielen Äste, den 208F beim Räumen der Fläche. Dieses Material wird zur Strasse gebracht und gehächselt. Das gehäckselte Material wird sofort zur Holzindustrie gefahren und dort zu grünem Strom umgewandelt.

2011 wurde der Timberjack 810D durch einen HSM 208 12 Tonnen ersetzt

Im November 2011 wurde eine Burger-Klemmbank auf unserem HSM208 12 T montiert.
Er hat ein Fassungsvermögen von 2 m² und kann gewaltige Mengen Holz schleppen...

Am 11. August 2012 feiert der Betrieb schon sein 125 jähriges Bestehen, dieses Ereignis wurd natürlich gebührend gefeiert.
Hier geht's zu den Fotos

Frühjahr 2013 - Ankauf eines neuen Harvester John Deere 1070D eco iii




Ende 2013 wurde der HSM 208 12 Tonnen durch einen JOHN DEERE 1010D ersetzt

Anfang 2015 haben wir unseren John Deere 1110 E mit einer neuen Klemmbank Haas – Ösa 1,7 m² ausgestattet.
Somit können wir unseren Kunden einen noch besseren Service bieten.

-----> Siehe Video & Infos

Im Februar 2015 wurde Jouck zu Hilfe gerufen, da andere Maschinen versagten. HOLZRÜCKEN EXTREM

-----> Siehe Video & Infos

Ankauf eines John Deere 1010D

Zertifizierung (21/04/2015)

Gütezeichen Holzernte (RAL - GZ 244/1) und Holzrückung (RAL - GZ 244/2)

Im Januar 2015 wird der Skidder JD 548G II durch den John Deere 548G III ersetzt

Februar 2015: neuer Forwarder JD 810E

Mai 2017: unser neuer Harvester JD 1070E in Aktion.

 

  

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