Holzernte einer Kahlfläche in Konzen im Mai 2017

Konzen liegt an der Grenze zum Hohen Venn, d.h. dass wir es hier mit Moorböden zu tun haben.

Unser Rückerzug musste daher mit Moorbändern ausgestattet werden, Skidder mit Zwillingsreifen. Einzig die Rückerschneisen dürfen befahren werden, diese sind mit Ast- und Kronenmaterial zu einem Heckenteppich aufgefüllt. Das verhindert ein Einsinken und die Schäden halten sich in Grenzen.

Der Heckenteppich entsteht durch das Entasten der Bäume. Damit möglichst viel Kronenmaterial auf die Piste kommt, holen wir uns einen Abstocker hinzu. Der fällt das Holz vor dem Harvester und verhindert somit, die ganze Fläche zu befahren, was eh verboten wäre.

Der Rückerzug bringt das Holz mit der Klemmbank zur Waldstrasse. Er befährt nur den Heckenteppich.

 

Da die Waldstraße geteert ist, darf der Rückerzug den Weg nicht mit den Moorbändern befahren. So kommt unser 'alter' Seilschlepper Timberjack 240A noch einmal zum Einsatz.

Die Stämme werden mit dem Seil per Funk an die Maschine gezogen und entlang der Waldstraße zum Polterplatz gezogen.Dort sind sie zum Abtransport bereit.

 

  

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